Nachhaltig bezeichnet man Ernährungsstile, die gesund, umweltschonend und dabei auch sozial verträglich sind. Beispiele für nachhaltige Ernährungsstile sind unter anderem der Verzehr regionaler Produkte, Bio-Produkte oder eine vegetarische Ernährung. Schon eine kleine Umstellung in der Ernährung kann positive Folgen für die Umwelt haben. Ein Verzicht auf Fischprodukte steuert der Überfischung der Meere entgegen und durch den Konsum regionaler Produkte sinkt die Schadstoffbelastung der Erde.

Die vegetarische Lebensweise und besonders der Verzicht auf rotes Fleisch fördert auch die Gesundheit, indem das Risiko an Krebs zu erkranken sinkt. Ein weiteres Merkmal einer nachhaltigen Ernährungsweise ist, dass auch für die zukünftigen Generationen die Lebensmittel gesichert werden sind. Der abrupte Verzicht auf eine fleischhaltige Kost kann mit Mangelerscheinungen einhergehen. Empfehlenswert ist deshalb ein langsamer Umstieg auf eine pflanzenbasierte Vollwertkost, damit eine vollständige Nährstoffaufnahme garantiert ist und- falls notwendig- greifen Sie kurzzeitig auf Nahrungsergänzungsmittel zurück.

Tipps für einen nachhaltigen Ernährungsstil

 

  • Benutzen Sie einen Saisonkalender, um zu schauen, welche Obst- oder Gemüsesorte momentan Saison hat. Eine saisonale Ernährung ist gesund und umweltfreundlich. Saisonkalender findet man zahlreich im Internet.

 

  • Verwenden Sie beim Einkauf von Obst- und Gemüse einen Jutebeutel oder ein Obstnetz, um Verpackungsmüll zu reduzieren.

 

  • Versuchen Sie einen Tag in der Woche auf Fleischprodukte zu verzichten.

 

  • Trinken Sie Leitungswasser anstatt gekauftes Wasser aus der Flasche. Leitungswasser gehört zu den am besten kontrollierten Lebensmitteln in Deutschland und kann bedenkenlos getrunken werden.

 

  • Hinterfragen Sie Schnäppchen und Angebote.

 

  • Achten Sie auf das Mindesthaltbarkeitsdatum. Viele Lebensmittel sind auch darüber hinaus essbar. Gerade unangebrochene Jogurt-Packungen sind in den meisten Fällen weiterhin verzehrbar.